Philipps Feinde, durch das ſchreckliche urtheit der Kirche ermuthigt, waffneten ſich alle gegen ihn. Der deutſche Kaiſer, der Graf von Flandern, der König von England, der Graf von Champagne und mehre Fürſten Italiens, bedrohten zu gleicher Zeit den größten Mann des Jahrhunderts. Er wollte ein Heer ſammeln, doch ſeine Hauptanführer wandten ſich von ihm; die edelſten Familien des Reichs verließen Paris und den Hof. Der furchtbare Bannfluch des Papſtes koſtete dem unglücklichen Philipp Freunde, Diener und Stütze. Er mußte dem Geſchicke nachgeben, denn die Pflicht des Monarchen iſt größer als die des Gemahls. Iſamberge ward zum Thron zurückberufen; Frankreich erfreute ſich des Friedens, des Ruhms, des Glücks. Agnes ward geopfert, und die erhabene Verbannte zahlte einige Tage des Glücks und der Größe, mit einem Leben voll Reue und Thränen, in einem Schloſſe von Bretagne.
um Arthurs trübe Gedanken zu zerſtreuen, machte ihn Olburg auf mehre Gegenſtände, welche ſie umgaben, aufmerkſam. Ihre Barke glitt eben an einem erleuchte— ten, im neuſten Style erbauten Haus vorüber.„Dieſes Gebäude,« ſagte einer der Junker des Herrn von Mon⸗ tolin,„iſt das Eigenthum eines philoſophiſchen Kriegers, des Barons von Waldburg; er bewohnt es ſeit kurzem. Seine Familie iſt unbekannt, doch nennt er Frankreich ſein Vaterland. Nie ſpricht er von ſeinem vergangenen
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