Teil eines Werkes 
1. Theil (1826)
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tenden Gondeln überſäet, wovon einige, mit Tonkünſtlern beſetzt, die Luft mit lieblichen Akkorden erfüllten, wäh⸗ rend andere beſchäftigt waren, die reiche Zahl der edlen Gäſte nach dem Schloſſe zu bringen. Die weißen Segel glitten da und dort leicht über das Waſſer hinweg, wie das luftige Gewand ſeliger Schatten, welche in den Ge⸗ filden Eliſiums umher irren. Die Stimmen der Schiffer feierten in Nationalgeſängen Krieg und Liebe, und ver⸗ miſchten ſich mit den melodiſchen Tönen der Harfen, de⸗ ren Saiten von den Barden der Umgegend gerührt wur⸗ den. Der Himmel war rein, die Luft heiter, und das Firmament mit unzählbaren Sternen beſdet; das Schloß von tauſend Lichtern erhellt, ſtrahlte glänzend aus dem Waſſerſpiegel des Sees zurück. Nie hatte ein impoſante⸗ res Schauſpiel, nie ein bezaubernderes Bild Arthurs Au⸗ gen entzückt.

Und dennoch war eine trübe Wolke über ſeine Züge verbreitet. Arthur war bei Sonnenuntergang auf dem Wege nach Montolin, bei der Feſte Karency vorbeigezo⸗ genz dort lebte, oder ſchmachtete vielmehr an den Pfor⸗ ten des Grabes, die ſchöne unglückliche Agnes von Me⸗ ran, die Gemahlin Philipp⸗Auguſts. Der Graf von Ravenſtel hatte oft von dieſem erhabenen Opfer menſch⸗ licher Größe ſprechen gehört. Seine Blicke waren auf die Fenſter des Thurmes gerichtet, in welchen auf im⸗ mer die junge Prinzeſſin verbannt war, die ſich früher