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In einiger Entfernung erblickte ſie eine Anzahl Hirten und junge Maͤdchen, die im kuͤhlen Schatten der Bäume auf den Lieblingsſaͤnger Cataloniens horchten. Medro's ſchöͤne Stimme ließ folgenden lieblichen Geſang
„Iberiens frohliche Kinder, Kommt herbei! Das Meer iſt ruhig, die Luft iſt warm, Der Wieſe entſtroͤmt ein ſuͤßer Duft, Alles iſt Freude, Liebe und Zauber Um uns her. Singe, meine Zither, mit frohem Entzuͤcken, Nicht Reichthum und Groͤße, Nein, die Natur und die lieblichen Tage. Geliebte Zither, O ſinge immer! Giebt es noch etwas, das in dieſem Leben, Weit von den Städten und weit von den Hoͤfen, Aufwiegt die Blumen, die Poeſie, Die Freiheit, das Gluͤck der Freundſchaft Und der Liebe?“—
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Wenige Wochen waren vergangen. Paquita war nicht mehr in Reus; die franzöſiſchen Truppen hatten dieſe Stadt, eine der wichtigſten Cataloniens, beſetzt. Der Obergeneral der Armee von Aragonien ſtand unter den Mauern von Tarragona und die Belagerung hatte begonnen.
Demohngeachtet herrſchte unter den Belagerten


