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und Flinten. Alſo ſeid auf Eurer Hut, Paquita! Ihr muͤßt einen tapfern Mann an Eurer Seite haben.“
„Nach dem letzten Willen meines Vaters wird Don Eſtevan de Monſerrat mein Gatte,“ erwiederte das junge Mädchen.
„Ihr liebt ihn nicht, Paquita, alſo nehmt Ihr ihn nur wegen ſeines Reichthums. Ueberdies wird er nicht in Reus ſeine Hochzeit feiern, denn dort iſt ſein Geldkaſten in Gefahr. Der General Suchet, der Sie⸗ ger von Tortoſa, wird in drei Tagen hier ſein und Euer Bräutigam wird ſich mit ſeinen Duros*) nach Tarra⸗ gona fluͤchten. Sein Triumph an der Seite ſeiner Schönen wird alſo mit einer Flucht beginnen.“
„Und Ihr?“
„Ich werde bald hier, bald dort ſein. Ich habe mehrere Schiffe auf der See; ich werde mich uͤberall zeigen und mich nirgends verbergen. In den Gebirgen geboren, beſitze ich einen feſten Willen, Kraft und Muth. Ich vermag viel und fuͤrchte nichts. Wehe dem, der mich weder zu wuͤrdigen, noch auf mich zu hören weiß! Meine Liebe iſt zuruͤckgewieſen worden, man könnte wohl auf meine Rache treffen!“
Nach dieſen Worten ſetzte er ſein Pferd in Galopp und verſchwand. Paquita hatte bald die Thore von Reus erreicht.
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) Spaniſche Silbermünze, 1½ Thaler an Werth.
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