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Thore wurden nun in Hufeiſenform aufgeſtellt, von welcher zwei Seiten durch Infanterie und eine Seite durch Artillerie mit abgeprotzten Geſchützen gebildet wurde. In der Mitte hielt General v. d. Gröben mit ſeinem Stabe.
Alles war äußerſt geſpannt auf das Erſcheinen der Inſurgenten, die nach und nach aus den Thoren Raſtatts herauskamen. Von den Führern erſchien der Gouverneur Tiedemann, der Kriegsminiſter Stellvertreter Enno Sander, Corvin und ein Adjutant Peters zu Pferde. Die erſtern in einem Gemiſch von badiſcher und Phantaſieuniform und hatten ſeltſam genug am Käppi und an der Scha⸗ brake das großherzogliche Lmit der Krone. Ein alter, ſeltſam ausſehender Mann, der bekannte Böning, präſentirte ſich als Chef der Freiſchaaren, er hatte unter einem Heckerhut langes, weißes Haar und einen wallenden Bart.
Zur Entwaffnung rückten zuerſt ungefähr fünf zig Dragoner in das geöffnete Carré der preußiſchen Truppen, wo ſie Säbel und Patrontaſchen ablegten und alsdann zurückgeführt wurden; ihr Offizier fragte einen der Preußen, ob er auch ſeine Epauletten ab— legen müſſe und auf die Antwort„allerdings“ warf er ſie etwas heftig zu Boden. Alsdann kamen fünf bayeriſche Chevaurlegers in Paradeanzug, ſonſt recht


