Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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ziemlich ſtark, haben noch Proviant und Munition genug und können uns noch lange halten. Deſſen ungeachtet glaube ich, daß man nicht abgeneigt ſeyn würde, die Feſtung zu übergeben, wenn man uns freien Abzug gewährte. Der Major antwortete, man werde ſich auf Bedingungen nicht einlaſſen, da man ſicher ſey, die Feſtung zu bekommen, denn unſer Proviant werde einmal zu Ende gehen. Da die Preußen Baden doch beſetzt halten müßten, komme es nicht darauf an, ob man um Raſtatt einige tau ſend Mann mehr liegen laſſe. Man habe Zeit und könne warten. Uebrigens müſſe ich mir nicht vor⸗ ſtellen, daß, wenn man auch Uebergabe ohne Be⸗ dingungen verlange, die Beſatzung barbariſch behandelt werden würde. Schon die Menge der Theilnehmer an der Revolution mache, daß man zu ſtrenge Maß regeln nicht durchführen könne. Was man von Füſil⸗ laden in Maſſe erzählt habe, ſey eine Fabel; man werde alle Urſache haben, mit der Milde der Behand⸗ lung zufrieden zu ſeyn.

Ich bemerkte ihm darauf, wie ich allerdings glaube, daß man nicht zu ſtrenge gegen das badiſche Militär verfahren werde, wie ich aber fürchte, die Rache möchte auf die Nichtbadener, beſonders auf die Freicorps fallen, und für dieſe möchte ich auf freiem Abzug beſtehen, da ſie ſich keinenfalls auf Gnade