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hatte Geld genug bei mir. Der Gedanke kam mir wohl und die Verſuchung lag nahe, denn ich konnte mir nicht verhehlen, daß unſere Sache geſcheitert ſey, und uns höhern Offizieren ein hartes Loos bevor⸗ ſtehe; allein ich unterdrückte jeden Gedanken der Art ſogleich; ich wollte nicht, wie Siegel und Conſorten gethan, das Vertrauen täuſchen, das die Garniſon von Raſtatt in mich geſetzt hatte; ich wollte ihr bis zum letzten Augenblick nach Kräften dienen und das Schickſal meiner Kameraden theilen. Ueberdieß hielt mich von einem Fluchtverſuche die Rückſicht ab, daß Graf Schmettau mit ſeiner Ehre für uns ſtehen mußte.“
„Am frühen Morgen kamen wir in Conſtanz an. Hier lagen 5000 Mann Heſſen. Nachdem ich einige Stunden geruht hatte, ging ich in der Stadt ſpazieren, die ich noch nicht kannte. Wenige Schritte und ich war in der Schweiz. Dort winkte die Freiheit, wäh⸗ rend mich hier Tod oder harte Gefangenſchaft bedrohte. Ich ſchickte aber nur Verwünſchungen über die Grenze den Feiglingen nach, die uns ſo ſchändlich geopfert hatten. Der Wirth verſchaffte mir Zeitungen, von denen ich einige einſteckte, um es denen in Raſtatt ſchwarz auf weiß zu bringen, daß ſie verrathen waren. Vielfältig erzählte man uns, wie die fliehenden Frei⸗ ſchaaren noch zuſammen geraubt hatten, was ſie
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