durch das Gebirg iſt reizend und hätte mich zu jeder andern Zeit entzückt; allein der ernſte Zweck dieſer Reiſe trübte mir den Genuß der herrlichen Gegend.“
„Es war Abend, als wir nach Donaueſchingen kamen. Hier lagen Mecklenburger, deren Offiziere alsbald durch die Neugier in den Gaſthof getrieben wurden, in dem wir abgeſtiegen waren. Die Herren hatten bei Ladenburg Schläge bekommen und erkun⸗ digten ſich mit großer Zungengeläufigkeit und unter vielem:„wenn man gewußt hätte“ und ſonſtigem Wenn und Aber, das ihre Ungeſchicklichkeit beſchöni⸗ gen ſollte, bei Lang, der damals in jener Gegend geſtanden, nach einigen nähern Umſtänden. Die Offiziere ließen es ſich hier ganz wohl ſeyn. Ein alter gutmüthiger Major protegirte ein allerliebſtes Mädchen, die wie die Tochter des Regiments geklei— det und, wie ich hörte, eine kühne Reiterin war. Wir unterhielten uns in dieſer Geſellſchaft bei fri— ſchen Forellen ganz vortrefflich, und fuhren erſt nach zehn Uhr weiter.“
„Die Reiſe war beſchwerlich, weil auf jeder Sta⸗ tion der Wagen gewechſelt wurde. Während ſolchen Wechſels wäre es für mich eine Kleinigkeit geweſen, irgendwo zu verſchwinden und das Württembergiſche zu erreichen, von wo aus ich unaufgehalten weiter gekommen wäre, denn ich war in Civilkleidung und


