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einen Angriff, der den andern Tag erfolgen ſollte, vorzubereiten. Benedek ließ aber, von Kampfesluſt überwältigt, angreifen. Es gelang ihm auch, bis über die Brücke des Mincio zu dringen und ſich in den erſten Häuſern feſtzuſetzen. Da er aber von der Armee nicht unterſtützt wurde, Goito ſelbſt eine der feſteſten Stellen am Mincio iſt und die dortigen Schanzen durch 40 Kanonen mit achtzehn bis zwan— zigtauſend Piemonteſen vertheidigt waren, ſo wurde ſein Rückzug um ſo unvermeidlicher, als ein Theil ſeiner Artillerie demontirt und mehrere Trainpferde zuſammengeſchoſſen waren. Dieſer Rückzug, obgleich im furchtbarſten Feuer ausgeführt, ging in beſter Ordnung von Statten. Nicht ein Gefangener fiel in Feindes Hand, und ſelbſt die demontirten Geſchütze und Pulverwagen wurden durch hundert Freiwillige von Giulay, welche während des furchtbarſten Feuers erſt Maulbeerbäume zur Wegbahnung fällen mußten, zurückgebracht, ſo daß der Feind nicht eine Trophäe aufzuweiſen hatte.
Nach dieſem Gefecht nun übergab Feldmarſchall— lieutenant Rath die Feſtung den Piemonteſen und erhielt als Anerkennung für ſein tapferes Aushalten freien Abzug mit allen möglichen Ehrenbezeugungen. Pes chiera blieb dann bis nach der Schlacht von Cuſtozza
in den Händen der Piemonteſen und wurde alsdann


