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es dem Commando eines tüchtigen Offiziers, welcher das in ihn geſetzte Vertrauen dadurch rechtfertigte, daß er mit ſeiner Beſatzung mehrere Angriffe der Piemonteſen tapfer abſchlug. Peschiera iſt für eine Feſtung nicht günſtig gelegen. Auf der Landſeite befinden ſich bedeutende Höhenzüge, welche den Haupt wall auf eine Entfernung von tauſend bis zwölf⸗ hundert Schritt dominiren. Doch hat man dagegen einige feſte Vorwerke angelegt, welche mit der Feſtung durch gedeckte Communikation zuſammenhängen. Ge⸗ ſtatte man mir einen flüchtigen Rückblick auf den erſten italieniſchen Feldzug anno 1848.
Am 18. Mai vorigen Jahres wurde Peschiera von dem General Vanno(unter welchem der Herzog von Genua ſeine Lieblingswaffe, die Artillerie, com— mandirte) nachdrücklich angegriffen. Die eben erwähn ten Vorwerke, das Fort Salvi und das Fort Mandela waren durch die Uebermacht der piemonteſiſchen Ar tillerie ſchon am 25ſten gänzlich zum Schweigen ge bracht und die Bruſtwehren zerſtört. Eine Aufforderung zur Uebergabe wies indeſſen der Feldmarſchalllieute nant Rath, obgleich die Beſatzung nichts mehr als Mais ohne Salz und Oel hatte, unbedingt zurück. Der König von Piemont war ebenfalls bei der Be lagerung zugegen und betrachtete ſich dieſe von einer der umliegenden Höhen, wo er ſtundenlang auf einem


