Teil eines Werkes 
2. Bd. (1850)
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früh auf, und wenn er ſich übrhaupt ſchon in's Café begibt, ſo iſt das Heranrollen einer Extrapoſt ein Ereigniß, das ihn noch ſchneller in die Kleider und auf die Straße treibt; er wirft den Mantel um und betrachtet, wenn auch zitternd vor Froſt, die An gekommenen und den Wagen.

Bald war der Kaffee genoſſen, die Cigarre angeſteckt und wir rollten, die Stationen Gorgonzola, Treviglio und Chiara hinter uns, gegen Brescia, begierig, ob in dieſer Stadt von den Verheerungen des letzten Kampfes noch viel die erſten Häuſer, ohne auf dieſer Seite etwas von den erwarteten Schutt- und Trümmerhaufen zu ſehen. In den Straßen der Stadt ſelbſt ging Alles ſeinen Geſchäften nach, und das Einzige, was hier an die Revolution erinnerte, waren lange weiße Kallkſtriche, die man an Häuſern und öffentlichen Gebäuden be

merkt.

welche vor Ausbruch des Kampfes dort angeſchrieben waren und diedeutſchen Barbaren mit Tod und Verderben bedrohten. und man ai Tedeschi! undMorte agli Austriacci! Zuweilen waren dieſe Inſchriften noch kräftiger, wie:Tod und Verderben den deutſchen Barbaren!

Der Italiener bedarf einer ſolchen Aufregung,

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u ſehen ſey. Bald erreichten wir

Dieſe Kalkſtriche verdeckten die Inſchriften,

Ebenſo war es in Malland,

dort überall die Worte:Morte