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Stallieri und Poſtillon aufgeweckt und bereit waren. Ein neuer Wagen wurde hervorgezogen, friſch ge— ſchmiert, der Poſtillon ermahnt, gut zu fahren, und nach einem Aufenthalt von einer ſtarken Viertelſtunde ging's weiter.
Die erſten Nachtſtunden von zehn bis drei ſind, wie jeder Gereiste weiß, was den Aufenthalt auf den Stationen anbelangt, für den Reiſenden die un— angenehmſten. Der Poſtillon kommt aus dem Wirths⸗ haus, ſchläft nach vielgenoſſenem Getränk den Schlaf des Gerechten und iſt ſchwer zu erwecken. Nach drei Uhr aber kommt bald die Fütterung der Pferde und die Thiere erwarten dieſelbe mit ungeduldigem Schüt teln und Schnauben; den Poſtknecht friert's bei her annahendem Morgen in ſeinen ſchlechten italieniſchen Bett, die Hähne begrüßen rufend den neuen Tag und das Rollen eines Wagens iſt weithin hörbar— eine Extrapoſt! Der Poſtillon freut ſich auf das zu erwartende Trinkgeld und auf den warmen Kaffee, den ihm daſſelbe verſchafft. Er ſpringt hurtiger von ſei— nem Lager, die Kälte des Morgens läßt ihn die Pferde raſcher aufſchirren, und auf dieſe Art wird der Reiſende beim Anbruch des neuen Tages raſcher befördert als in der Abendſtunde.
Unſere Nacht ſchwand unter einem leichten Schlummer dahin, und zog über uns hinweg wie ein
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