un wurde die des Grafen, ein nervöſes egte mein Dhr
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lunſer Lauſchen Pſalmen und
Graf las den 8 bedeutete ich aute, um meine en, und beſchied à Herm hinun⸗ „bald mit dem
der treue Mann. zahre diene ich
1s von allen nen. Der Graf Unglück! Mei⸗ ich den Wagen
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anſpannen laſſe, damit der Gottfried den Doctor ho⸗ len kann, wenn's losbricht?“
Ich weiß nicht mehr, ob ich einen beſtimmten Beſcheid auf die Frage gegeben; kaum aber war der Diener aus meinem Zimmer, ſo legte ich meine Hand auf den Thürgriff zu dem Bücherſaal. Meine bange Ahnung ſollte ſich nicht täuſchen, die Thüre war von der andern Seite verriegelt. Wenn er ſchon unter der Gewalt einer fixen Idee handelte, ſeine Klugheit und Liſt hatte der Graf noch nicht eingebüßt. Dieſer Umſtand verſtärkte noch meine Unruhe, wahrſcheinlich ſtand Angelica jetzt ebenſo wie ich vor einer verſchloſ⸗ ſenen Thüre. Eine Weile verharrte ich ſo ſtill und unſchlüſſig. Drinnen hatte die ſeltſame Unterhaltung eine andere Wendung genommen, der Graf war ver⸗ ſtummt, Lavinia las allein. Ihre Stimme wurde immer kräftiger und ſtärker, ganz und gar hatte ſie das Bebende verloren. Aus einzelnen Worten, die nun vernehmlich an mein Ohr ſchlugen, von dem Reiter auf weißem Pferde, der mit Gerechtigkeit ſtreitet, aus deſſen Munde ein ſcharfes Schwert geht, damit die Heiden zu erſchlagen, erkannte ich, daß ſie den Text gewechſelt und ſtatt der Gebete ein Capitel der Offen⸗ barung des Johannes las. Dazwiſchen ließ der Alte ab und zu einen heiſeren Ruf oder ein kurzes, in⸗


