die 9. Mner mit be⸗
h fund, um mir
empfehlen, ent⸗
leiſe.
gitt wieder mit dem Fräu⸗
err Graf durch nd her gerannt, Heug, in allerlei einander. Dann riſchen die wun⸗
Ich ſaß wie Vorzimmer, er ie durch die ganze rvor mir ſtehen, man weiß nicht Bosheit— und
artete gar keine leſpenſt geſehen?“ igen, alter Kerl? Und ſang und ei Stunden ging das Uebel könne
An den Teufel,
ihn antreten, und folgte ihm. Er hieß mich die Ker⸗ zen auf dem Tiſche anzünden und neue Kohlen in den Kamin werfen. Darauf zog er die Augenbrauen zuſammen, ſah mich an, winkte— da mußt' ich wohl gehen, ſo ſchwer es mir wurde. Ich hörte ihn hinter mir die große Thüre abſchließen. Wenn ihm etwas zuſtößt, wenn er ſich ein Leid zugefügt, er ſchaute ſo ſonderbar umher— und nun iſt er hinter der ver⸗ ſchloſſenen Thüre ſicher! Vor jeder Ueberraſchung ſicher, aber auch von jeder Hülfe getrennt! Wie lange wird's dauern, ehe man im Nothfall die Thüre aufbrechen kann! Da faßte ich mir ein Herz, öffnete Ihre Zimmer und ſitze nun hier und horche... Sie werden's ver⸗ zeihen, ich wußte mir keinen andern Rath.“
Ich beruhigte den guten Mann und verſicherte, daß er keiner Verzeihung bedürfe, ſondern im Gegen⸗ theil meinen und des Grafen Dank für ſeine Hand⸗ lungsweiſe verdiene. Von den drei Zimmern, die mir auf dieſer Seite des Hauſes angewieſen waren, pflegte ich das letzte in der Reihe, das dicht an den Biblio⸗ thekſaal ſtieß, als Schlafzimmer zu benützen. Hier vor meinem Bett, das durch einen Vorhang von den übri⸗ gen Raum getrennt war, hatte der Diener ſeinen Wacht⸗ poſten aufgeſchlagen.
Aus dem Saal tönte das halblaute, eigenthümliche 13*


