194
Eintritt in mein Zimmer der Kammerdiener mit be⸗ ſorgtem Geſicht, den Finger auf dem Mund, um mir Schweigen oder doch Behutſamkeit zu empfehlen, ent⸗ gegenkam.
„Was iſt vorgefallen?“ forſchte ich leiſe.
„Ach, Herr Falk“, antwortete er,„es gibt wieder eine ſchlimme Nacht. Kaum hatten ſie mit dem Fräu⸗ lein das Haus verlaſſen, ſo iſt der Herr Graf durch ſeine Zimmer wie ein Verſtörter hin und her gerannt, hat laut vor ſich hin geredet, wüſtes Zeug, in allerlei Sprachen, engliſch und italieniſch durcheinander. Dann hat er zu ſingen angefangen und dazwiſchen die wun⸗ derlichſten Fragen an mich gerichtet. Ich ſaß wie immer ruhig auf meinem Stuhl im Vorzimmer, er hatte alle Thüren aufgeriſſen und ſtürmte durch die ganze Flucht der Gemächer. Plötzlich blieb er vor mir ſtehen, lachte— Sie wiſſen ja, wie er lacht, man weiß nicht recht, iſt's vor Vergnügen oder aus Bosheit— und fragte mich: ob ich an Gott glaube? An den Teufel, an Himmel und Hölle? Aber er wartete gar keine Antwort ab.„Haſt Du ſchon ein Geſpenſt geſehen?“ rief er.„Möchte Dir einmal eins zeigen, alter Kerl? Wette, Du kröcheſt unter den Tiſch!“ Und ſang und pfiff und rannte vorüber. Vor zwei Stunden ging er in die Bibliothek; ich beſorgte, das Uebel könne
in aitrete mn auf d vn Kamin uſammen, gten, ſo ſh nir die gro aſtößt, we p ſonderba ſchloſſenen aber auch! dauern, ehe fann! Da f und ſitze nu⸗ geihen, ich Ich be daß er kein lheil meine lungsweiſe auf dieſer ich das letz thelſaal ſti meinem B
gen Raum voten aufc Aus d


