Teil eines Werkes 
2. Bd. (1874)
Entstehung
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und das Glück ſeiner Umgebung zu machen! Wie mit einem kalten Schauer weht es mich von da drüben

her an! Was lauert nur in dem Schatten? Ein Un⸗ glück oder...“

„Eine Schuld.“

Hatte ſie das verhängnißvolle Wort geſprochen, war es mir über die Lippen geſchlüpft? Das junge Mädchen blickte mich mit ſeinen blauen Augen groß und ſcharf an...„Wir aber bleiben zuſammen,“

ſagte ſie zwiſchen Bitte und Befehl,„was auch ge⸗

ſchehen möge. Geben Sie mir die Hand darauf.“

Und als ich ihr meine Rechte reichte und nun ihre ſchmale, zarte und doch feſte Hand in der meinen lag, warf ſie den Kopf mit jenem Ausdruck des Trotzes und des Stolzes zurück, der ihr eigenthümlich war und ſie über ihre Jahre erhob.„Meine Verwandten,“ flüſterte ſie mir leiſe zu,„haben ſich allerlei über den alten Mann in die Ohren geraunt, aber die Hambur⸗ ger Kaufleute können einen preußiſchen Grafen nicht leiden. Ich glaube nichts Böſes von ihm; und an Ihrer Seite, was hätte ich auch da zu fürchten?“

Welch' ein beſeligendes Geſtändniß für mich ſchlum⸗ merte in dieſer Aeußerung!

Inzwiſchen war die Klingel gezogen, die Pforte geöffnet worden.„Gott ſei Dank,“ ſagte der Diener,

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