Teil eines Werkes 
2. Bd. (1874)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

10

gion, war ihm, dem unbeſtechlichen Wächter der Ge⸗ rechtigkeit, die überlieferte Staatsordnung; daran rühren das größte Verbrechen. Und nun hatte der eigene Sohn mit frevelhafter Hand an dieſem Bau gerüttelt! Weil ich ſein Sohn war, empfand ich ſeine ganze Verzweiflung. Der tragiſche Riß, der durch die Welt ging, war auch durch unſere Herzen gegangen. Die Pein dieſer Gedanken, das Schuldbewußtſein wurde mir endlich unerträglich; mich noch einmal mit dem Vater auszuſprechen, ſeine Verzeihung zu erbitten und dann nach der neuen Welt auszuwandern, in der meine Anſichten mit der Ordnung des Staates und der Geſellſchaft beſſer als mit denen daheim überein⸗ ſtimmten, erſchien mir plötzlich als die einzige, die allein würdige Löſung des Conflicts. Ich entſchloß mich kurz, unter einer Verkleidung, mit einem falſchen Paſſe, die Heimath wieder aufzuſuchen.“ „Unbeſonnener!“ ſchüttelte Ottokar den Kopf. „Brich nicht gleich den Stab über mich! Das Ge⸗ fühl, das mich beſtimmte, hatte die vollſte Berechtigung; es brannte mir auf der Seele, gerade vor einem Manne, wie mein Vater einer war, von antikem Ge⸗ präge, ganz und gar ein kategoriſcher Imperativ, ge⸗ rechtfertigt dazuſtehen. Heute würde ich mich freilich vor einer ſolchen Erörterung hüten, ich hab's erfahren,

daß mn ghilo publit ſie ſch

Grund

ein 3i ſoll un Im Ue rig aul ¹ verſtant für Die 7 Drang, tigſe i allein tauchte junges ren—— war M aus de eine th die To recht ei der S

7