Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
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Ihren Namen erfahren— geſtern, als Sie mit dem Fräulein Aldenhoven in die Stadt fuhren. Sie mer⸗ ken daraus, daß ich kein Hexenmeiſter bin, und wenn auch unſere Bekanntſchaft abſonderlich angehoben hat, es wird nur an uns liegen, daß ſie künftig auf eben⸗ ner Straße fortfährt.“

Die dargebotene Hand zurückweiſen, wäre unartig geweſen, doch konnte ſich Anna nicht entſchließen, ſie anders als mit den Fingerſpitzen zu berühren. Welch' ein ſeltſamer Mann war dieſer Fremde! Wie ſo ei— gen ſein Benehmen! In ihrer Umgebung war nicht ein Einziger, der ſich mit ihm vergleichen ließ. Je länger ſie mit ihm ſprach, deſto ſtärker wurde ſein Einfluß auf ſie, mit geheimer Furcht empfand ſie es. Um ſich mit Chren aus ihrer Lage zu ziehen, raffte ſie ihre Kräfte zuſammen und ſagte:„Sie wollen, daß unſere Bekanntſchaft fortan auf gerader Straße ſich bewege, mein Herr? Laſſen Sie mich dann den erſten Schritt darauf thun und Sie der Beſitzerin die⸗ ſes Gartens und Hauſes vorſtellen.“

„Dem Fräulein Al ldenhoven?“

„Ja, es iſt unſchicklich, daß ich ihr nicht ſchon dieſen Beſuch eines...“

„So intereſſanten Fremden angekündigt habe?“

unterbrach er ſie lachend, ſeine gute Laune ſchien zu⸗

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