Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
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d Sprüngen lorener Son⸗ Aaddicih In der Son⸗ ſſtricende Ge⸗ Veinahe wäre munter zu er⸗ . ſum⸗ ne ſo feierlch ichnete ſie auf

2 V.

hin zu

erſäumniß ſie von ihrer erkte, in ihre e ſchon eine ſah. Er war den Arm auf dzerbröckelnde lic des Mäd— ſicht ſehen, ſie die zwiſchen Bäume deckten Auch mochte „ wo er ver⸗ ne zeichnende

Dame zu finden, der Thurm ebenſo ſehr, wenn nicht noch lebhafter anziehen, als ſie. Wie einer, der jeden Stein daran kannte und mitleidig den Spuren der verwüſtenden Zeit in dem alten Bauwerk nach⸗ ging, als berührte ihn die zerſprungene Scheibe, die geſunkene Zinne, die roſtige Thüre ſchmerzlich wie ebenſo viele Narben und Runzeln im Geſicht eines lange nicht geſehenen Freundes, betrachtete er die Ruine. War es nun eine zufällige Bewegung An⸗ na's, um eine Fliege zu verſcheuchen, die ſie um⸗ ſchwirrte, oder ein Geräuſch des Fremden, das zu dem Ohr des Mädchens drang— ſie wandte ſich um und erblickte zuſammenſchreckend den jenſeits der Mauer ſte⸗ henden Mann.

Die ſcheu auf ihn gerichteten Augen, das wech⸗ ſelnde Erröthen und Erbleichen Anna's gaben dem Fremden das Bewußtſein ſeiner Lage wieder; die Er⸗ innerungen, die der Thurm und die Bäume umher in ihm erweckt haben mochten, verflogen, die Gegenwart drängte ſich ihm unmittelbar und unwiderſtehlich auf.

„Verzeihung, mein Fräulein“, ſagte er mit höf⸗ lichem Gruße,„daß ich Sie wider Willen erſchreckt habe. So in Gedanken und für mich hin— Sie wiſſen das aus Ihrem Goethe und Ihrem jungen Her⸗ zen beſſer als ich— kam ich durch den Wald daher