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gogik abgelegt.— Geſtehe ich es Ihnen nur, lieber Freund, ich athme hier frei und erleichtert auf. Da⸗
heim litt es mich nicht, das Verhältniß zu meiner
Schweſter, zu der ganzen werthen Verwandtſchaft, deren Haupt und Seele ſie iſt, war unerträglich ge⸗ worden. Was wollen ſie von mir? Mein Geld, mein Gut— alle ihre Redensarten von Freundſchaft und Treue, von Ehre des Hauſes ſind eitelFirlefanz, verdam⸗ menswerthe Lüge. Es iſt mein Unglück, daß ich nicht ein ganzer Kerl bin, wie Sie, von Eiſen. So ſchwanke ich hinüber und herüber. Aber Sie haben wie immer auch diesmal den Nagel auf den Kopf getroffen; eine Entſcheidung muß getroffen werden. Bei meiner Rück⸗ kehr ſpreche ich mit Ihnen darüber. Gabriele iſt mit mir, ſie iſt der Stolz und die Freude meines Alters. Ohne ſie lebte ich nicht mehr. Auch ihr ſcheint es willkommen zu ſein, einmal frei aufzuathmen; hier verfolgen ſie weder Leontinens Baſiliskenblicke, noch Hermanns Liebestiraden. Ihr Sohn will nach Eng⸗ land, nach Amerika... eine geraume Weile habe ich nachgeſonnen, ob es nicht auch das Beſte für mich wäre, ich machte Hab' und Gut zu Gelde und ent⸗ ſchwände mit Gabrielen in die weite, in die ferne und freie Welt! Europamüde— ich war es immer und klebte doch unlöslich an der Scholle, noch dazu an


