Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

—

—

42

haben. Was iſt das Menſchenleben am Ende? Aſche und Staub!

Indeſſen wühlte und blätterte er weiter; er wollte wenigſtens für ſich ſelbſt die Genugthuung gewinnen, nichts unverſucht gelaſſen zu haben, hinter dies Geheim⸗ niß zu kommen. Warum ſollte er von Andern den Schlüſſel borgen, der vielleicht in ſeinem Beſitz war? Und ganz unbelohnt blieb ſeine Hartnäckigkeit nicht. In einem Briefbündel, das mit einer rothen Schnur zuſammengebunden und ſeine Briefe aus New⸗York an den Vater enthielt, fand ſich ein Brief des Freiherrn von Ruhdorf. Er mußte ihn unmittelbar nach der Be⸗ gegnung mit Karl im Palaſte der Pariſer Weltaus⸗ ſtellung geſchrieben haben.„Denken Sie ſich, alter Freund“, hatte Ruhdorf geſchrieben,„vorgeſtern war ich einen guten halben Tag mit Ihrem Sohne zuſam⸗ men. Beide incognito, nur beim Abſchiede gaben wir uns unſere Karten. Aßen mit einander und waren guter Dinge. Ein liebenswürdiger, unterrichteter, jun⸗ ger Mann, Ihr Karl, aber zugeknöpft! Wenn's mög⸗ lich wäre, bis über die Ohren! Wollte, er wäre etwas luſtiger und toller. Sie werden darauf ſagen: danke beſtens! Bleiben Sie in Ihrem eigenen Hauſe, Ruh⸗ dorf, und erziehen Sie da weiter. An Ihrem wilden Neffen haben Sie gerade kein Meiſterſtück der Päda⸗

gogit al Fraund⸗

hein lit

Schwiſ deren S worden, Gut— Treue, mensw. ein ga⸗ ich hin auch d Eniſche kehr ſp mir, ſi Ohne willkon verfole Herma land, nachge wäte, ſchwa freie klebte