Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
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driele der keine das eine ötter ligen habe. war

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hatte die Gräfin doch Recht und die Briefe ſeines Vaters gaben ihm einen Aufſchluß über die Herkunft, die Vergangenheit Gabrielens. Um ſo mehr, da ja auf jenem Dokument die Worte ſtanden: ihm— dem alten Herrn Strupp— wäre Gabriele Oſten ſehr wohl bekannt.

Eine leichte Mühe war es nun nicht, die Brief⸗ ſchaften des Verſtorbenen zu durchforſchen. Viele Käſten waren bis an den Rand damit gefüllt. Noch aus früherer Jugendzeit waren einige Papiere, Briefe, Auf⸗ zeichnungen, Tagebücher da. In ihnen allen fand ſich der Name Ruhdorf nicht. Das Wahrſcheinlichſte blieb immer, daß beide Männer ſich erſt in ſpäteren Jahren kennen gelernt. Vermuthlich während ich in der Fremde war, ſagte Karl, vor dem Schreibtiſch des Vaters ſitzend. Da iſt guter Rath theuer... denn in der letzten Zeit ſeines Lebens hatte der alte Herr Strupp in ſeiner peinlichen Sorglichkeit, mit der er ſonſt jeden Brief aufbewahrt, nachgelaſſen; die Geſchäfte und die Correſpondenz waren ihm über den Kopf gewachſen, und was nicht unumgänglich nothwendig für die Führung und Ordnung des Hauptbuches war, wurde verbrannt oder in den Papierkorb geworfen. Da es vielen meiner Briefe ſo ergangen iſt, dachte Karl, werden die des ſeligen Ruhdorf kein beſſeres Schickſal