Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
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37 gehört, war er des feſten Glaubens geweſen, daß ſich der andere, der entſcheidende Name Oſten daran knüpfen würde. Nicht dies allein; wie ſie ihm jetzt gegenüber ſaß, erkannte er in ihr die ſchwarzgekleidete Dame, die er geſtern Abend vor dem Goldſchmiedsladen ge⸗ troffen; wieder wie da dämmerte eine noch ferner in der Vergangenheit liegende Erinnerung in ſeiner Seele auf. Auch ſie mochte ſich ſeiner und der geſt⸗ rigen, flüchtigen Begegnung entſinnen; ſie erröthete und warf ihm einen fragenden, halb um Schweigen bittenden Blick zu. Des letzteren konnte ſie im Voraus verſichert ſein, nichts war Karl's Weſen fremder als ein unvorſichtiges Geplauder, das Andere verletzte oder in Verlegenheit brachte. Aber nicht vermeiden ließ es ſich, daß ſein Blick dem ihrigen antwortete und unverbrüchliche Schweigſamkeit gelobte; zwei Strahlen, die ſich begegneten und unbewußt eine Zauberbrücke zwiſchen zwei Menſchen bildeten. Munter floß das all⸗ gemeine Geſpräch fort. Die Muſik, die Oper, welche Neuigkeiten in Conzerten und auf den Theatern der nahende Winter bringen würde, eine und die andere kleine Geſchichte aus Ems, eine lebhaftere Hin⸗ und Gegenrede über das Spiel berühmter Klavier⸗ virtuoſen; wie im Fluge rannen die Tropfen der Zeit vorüber. Zuletzt bat Cäcilie die Freundin, das Lied,