Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
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Mutter iſt noch immer die Schönſte und wird ſtets die Beſte unter uns bleiben— und daß Sie uns alſo drei Sträuße ſchulden?“

In demſelben Augenblicke erhob ſich in einem der Nebenzimmer eine Frauenſtimme im Geſange von ſel⸗ tener Kraft und Schönheit.

„Unſere neue Hausgenoſſin“, erläuterte die Mutter.

„Meine theuerſte Freundin, meine Lebensretterin“, ſetzte die Tochter lebhaft und feurig hinzu.

„Wenn ich die Bitte wagen dürfte“, entgegnete Karl,„mich einer ſo ausgezeichneten Sängerin vorzu⸗ ſtellen—“

„Ja, ja!“ unterbrach ihn Cäcilie.„Ich gehe hin⸗ über und hole ſie. Meine Gabriele wird Ihnen ge⸗ fallen.“

„Gabriele?“— wollte Karl rufen.„Eine junge, ſehr gut erzogene Dame, eine Geſanglehrerin“, ſagte darüber ſchon Cäciliens Mutter, während die Tochter das Zimmer verließ,„die wir in Ems kennen lernten. Eines Halsleidens wegen hatten die Aerzte ſie dorthin geſchickt. Sie lebte eingeſchränkt und zurückgezogen in einer kleinen Wohnung deſſelben Hauſes, das wir uns ausgewählt. Die vornehme, ſittſame Erſcheinung, im⸗ mer in ſchwarzer Kleidung, ließ ſich nicht überſehen; bald waren die beiden Mädchen unzertrennlich. Einige

Liszt hatte gigt. Sie hatte ich g für Gabrie ſie mir bo weiteren A Mädchen l irtten auf! umher. W. Warnung! klettert, ver hang nieder

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