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und an⸗ trun⸗ die nach als ſelbſt hichte egen⸗ Ruße, ver⸗
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geſtoßen, von dem ſie ſich nur langſam erholte. Für Karl wäre es eine doppelte Pflicht geweſen, ſich nach dem Befinden des jungen Mädchens zu erkundigen; doppelt, denn Cäcilie Grunow war ſeine Jugendfreun⸗ din— ſie hatten zuſammen das Tanzen gelernt— und eine Weile war in beiden Familienkreiſen von der Verheirathung der„beiden einzigen Kinder“ die Rede geweſen. Da würden rund ein paar Millionen zuſammengekommen ſein, pflegte Herr Moriz Meyer zu ſagen; und calculire, entgegnete Karl darauf, die Langeweile hätte die Zinſen bezahlt. Wie dem nun auch ſei, der Plan hatte ſich zerſchlagen, noch ehe er beſtimmte Form angenommen. Aeußerlich war das Freundſchaftsverhältniß der beiden Familien indeß auf⸗
recht erhalten worden.
In liebenswürdigſter Weiſe empfingen die beiden Damen, Mutter und Tochter, den alten Bekannten. Karl hatte ſich, im Gefühle ſeines Fehlers, gleichſam um ſein Verſäumniß wieder gut zu machen, mit zwei der ſchönſten Blumenſträuße, die in dieſer Herbſtzeit noch aufzutreiben waren, bewaffnet; mit lächelndem Dank nahmen und belohnten die Damen ſein Geſchenk.
„Hat Ihnen aber eine Ahnung nicht zugeflüſtert“, bemerkte Cäcilie, die herrlichen Roſen bewundernd,
„daß wir jetzt hier im Hauſe drei Grazien ſind— die Frenzel, Lebensräthſel. I. 3


