Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

——

28

ein Viertel über die ſiebente Stunde... Ich darf eine wichtige Conferenz nicht verſäumen.“

„Sie mahnen mich zur rechten Zeit“, entgegnete auch Hermann,„das neue Ballet...“

„Hat ſchon begonnen“, meinte Karl.„Alſo auf Wiederſehen!“

„Sie ſchenken mir in den nächſten Tagen ein Plauderſtündchen, nicht wahr, in der Dämmerung?“

„Ja wohl, ja wohl!“

„Arm in Arm mit Dir... Gabriele für immer!“ ſo ſtürmte der Offizier aus dem Saale, ſchüttelte auf der Schwelle des Hauſes dem Freunde noch einmal die Hand, warf ſich in einen leeren, langſam vorüber⸗ fahrenden Wagen... dahin war er im Nebel...

„Und das nennt ſich Liebe!“ grübelte der Kauf herr.„Liebe, Leidenſchaft— und ſieht verächtlich auf die Geldmenſchen herab, die Convenienzheirathen ſchlie⸗ ßen!“— Freilich, was hatte er ſich darum zu küm— mern, daß der ſchöne ritterliche Graf für Gabriele ſchwärmte und einer Tänzerin nachlief? Ja noch mehr, was war Gabriele für ihn?— Ein Schatten.

Allein dieſer Schatten fing an, ihn zu verfolgen, zu beunruhigen. Seit wenigen Stunden hatte ſich ein unheimliches Netz um ihn geſponnen, aus den unſchein⸗ barſten und einfachſten Vorfällen des Alltagslebens—

4

iin Ne urzerte Gabrie feln, an denn vertrauu mochte Zauber wurde den er die Pr lichkeit Vorßel und di ein. Wirre zerſtre und 1 mit de den S

men l

3 d

Zwar ſpräch ſpäter