Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
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„Nein, nein!“ brachte Karl mühſam hervor, das Athmen wurde ihm ſchwer, als läge eine ungeheure Laſt auf ihm. Es drängte ihn hinaus ins Freie, dort hoffte er des Alpdrucks ledig zu werden.

„Aber Sie werden mir beiſtehen, Sie werden einen Liebenden, Ihren Freund nicht verlaſſen“, redete Hermann eifrig weiter.„Sie dürfen nicht! Sie, mit Ihrem Verſtande, Ihrer Ruhe“— beinahe hätte er das verrätheriſche,„Mit Ihrem Gelde!“ ſich ent⸗ ſchlüpfen laſſen—„Sie ſind der geborene Beſchützer der Liebenden, Sie werden mir Gabriele ſuchen hel⸗ fen..

„Ja, ja!“ murmelte der Andere, der keinen Wunſch hatte, als von ihm loszukommen und allein zu ſein, allein mit ſeinen Gedanken und den wechſelnden Bil⸗ dern unendlicher Möglichkeiten.

„Doch, was ſchwatze ich“, fuhr Hermann ſich vor die Stirne ſchlagend fort,„habe ich das Wichtigſte nicht vergeſſen! Ich bin Ihnen die Erzählung ſchuldig wie dies Alles kam; Sie müſſen in das Geheimniß dieſer Liebe eingeweiht ſein, um...“

Endlich hatte ſich Karl ermannt; noch ein Ge⸗ heimniß! An dem, was er gehört, hatte er für den

heutigen Abend genug.„Ein andermal“, bat er.„Schon