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beit?“ fragte er ſcheinbar gleichgiltig während der Ver⸗ handlung.
„Doch, ſeit zwei oder drei Monaten, Einiges mußte daran ausgebeſſert werden.“ Der Juwelier wies auf die Arabeskenverzierung um das Hautrelief hin... „Ihr feiner Blick, Herr Strupp, wird hier gleich die nachhelfende Hand des modernen Künſtlers erkannt haben.“
„Ja, ja!“ nickte Karl mit Kennermiene und that, als vertiefe er ſich ganz in Betrachtung des zierlichen vergoldeten Laubwerks.„Woher haben Sie den Becher? Aus Italien mitgebracht?“
„Nein,“ antwortete der Händler und ſtockte eine kleine Weile; ohne Zweifel ſuchte er nach einer Aus⸗ flucht und wollte ſeine Kundſchaft nicht verrathen. „Ich habe den Becher unter anderen Antiquitäten in einem Juwelierladen in der Provinz gefunden; in
einem Schloſſe der Umgegend war eine Auktion ge⸗
weſen.“
„So, ſo,“ meinte Karl und ſchloß den Han⸗ del ab.
Den Becher beſaß er nun wohl, als er den Laden verließ, aber das Mädchen war verſchwunden. Das Mädchen? Er war einmal der Ueberzeugung, daß jene Fremde weder verheirathet noch verwittwet ſei. Nach
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