16 3 auf. Im September 1867, in den Räumen der Pa⸗ der Oet riſer Weltausſtellung hatte er einen halben Tag lang Hu d mit einem älteren Herrn und einer jüngeren Dame—. krahlte er hatte nicht herausfinden können, ob ſie ſeine Gattin, Stätker ſeine Tochter oder was ſonſt geweſen— in angeneh⸗ diſer mer Weiſe zugebracht. Er hatte die Beiden umher⸗ und li geführt; da ſie deutſch mit einander geſprochen, hatte in adel er ſie gleich als Landsleute erkannt, ſie hatten zuſam⸗ Bexinn men geſpeiſt und ſich darauf Lebewohl geſagt. Ob fffer ſie ihre Karten gewechſelt? Wohl möglich; aber er lnden hatte es vergeſſen. Am nächſten Tage hatte er ein ule 3 ſchwieriges Geſchäft abzuwickeln gehabt, eine Woche 1 de an ſpäter war er nach London, einen Monat darauf nach lalb n New⸗York abgereiſt. Da kümmere ſich einer um eine 4 flüchtige Bekanntſchaft! Denn auffällig war an dem en Herrn wie an der Dame nichts geweſen. Nichts? Sie di 5 war eine blendende Erſcheinung geweſen, eine regel⸗ ſied mäßige Schönheit... aber kalt, ſagte ſich Karl, eis⸗ beinan kalt und langweilig. Und der leichtſinnige, wilde, an 1 phantaſtiſche Hermann ſollte ſich in ein ſolches Mäd⸗ din chen verliebt haben? Eigen war es doch, oder wieder⸗ kun⸗ holte ſich hier das Sprüchwort: ſtille Waſſer ſind tiefe flbern Das Einfachſte war, er ging zu Hermann und ließ ſich rei⸗ ansge nen Wein einſchenken. Von dem Beſuch der Gräfin brauchte 5
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er nichts zu ſagen und kein Vertrauen zu verletzen. . Fr


