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„Ich hoffe, daß ſie zu verſtändig iſt, die Liebe eines jungen Thoren zu erwidern. In jedem Falle muß ich ihren Aufenthalt erkunden, muß ſie ſprechen. Das war es, was mich zu Ihnen führte, mein ge⸗ ängſtigtes ſorgenvolles Mutterherz. Ich wollte Ihre Hilfe, Ihre Vermittelung bei jener Dame in An⸗ ſpruch nehmen. Da Sie indeß behaupten, ſie nicht zu kennen...“
„Wie ich Ihnen vorhin ſagte, Frau Gräfin, iſt mir der Anfang wie das Ende dieſer Geſchichte gleich unbekannt. Ich weiß nichts von der Freundſchaft mei⸗ nes Vaters mit dem Freiherrn von Ruhdorf, weiß nichts von einer in ſeinem Namen bei uns niedergelegten Summe. Darüber wird indeſſen mein Compagnon Auskunft geben können.“
Die Gräfin war aufgeſtanden und muſterte ihn noch einmal. Sollte ſie noch einen Verſuch nnachen, ihm das Geheimniß zu entlocken? Sie war überzeugt, daß er ſie nur mit leerer Ausflucht hinhalte; aber wenn er ſo ſchlau und verſchlagen war, vielleicht hatte ſie ſich dann ſelbſt ſchon zu tief in das Spiel ſehen laſſen. Eine gegenſeitige ſteife Verneigung.
„Gottlob, da fährt der Wagen fort!“ rief Karl, der an das Fenſter getreten war, gleichſam um ſich die Gewißheit zu verſchaffen, daß der läſtige Beſuch
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