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geſchäft, ſo wird ſich unſer Haus beeilen, Ihnen, Frau Gräfin, über unſern Verkehr mit dem Freiherrn von Ruhdorf jede wünſchenswerthe Auskunft zu geben.“ Er hatte kurz und ſcharf geſprochen, in dem Auf— treten und Weſen der Gräfin war etwas, das ihn verletzte.
So leicht indeſſen ließ ſich dieſe nicht erſchüttern. „Freilich, Herr Strupp, das Geld ſpielt mit. Ich ver⸗ muthe— doch iſt es ebenſo möglich, daß ich mich irre — mein Bruder habe kurz vor ſeinem Tode eine nicht unbedeutende Geldſumme bei Ihrem Herrn Vater nie⸗
dergelegt.“— „Bei meinem Vater!“ „Für— für eine Dame; und meine Bitte an
Sie geht einfach dahin, ob Sie, ob Ihr Haus dieſe Dame, ihren Wohnort kennt, ob Sie jene Summe ſchon...
„Frau Gräfin,“ brachte Karl mühſam heraus— der Zorn über die Zumuthung dieſer vornehmen Dame, die beinahe ohne jede Einleitung einen Vertrauens⸗ bruch von ihm forderte, drohte überzuwallen—„ich kenne jene Dame nicht einmal dem Namen nach. Mein Vater hat von all' dieſen Dingen nicht zu mir geſpro⸗ chen. Nach Ihren eigenen Worten, Frau Gräfin, muß ich annehmen, daß es ſich, wenn die Geſchichte nicht
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