Teil eines Werkes 
1. Bd. (1874)
Entstehung
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Karl merkte ſogleich, daß er ihr gegenüber die zweite Geige ſpielen würde

Ich komme, Herr Strupp, in einer wichtigen, in einer eigenthümlichen Angelegenheit zu Ihnen. Es gibt Umſtände, in denen man zu einem Bankier, wie zu einem Advokaten oder zu einem Arzt unbedingtes Vertrauen haben muß.

Ja wohl, gnädige Frau, antwortete Karl zer ſtreut umherblickend, er fürchtete ſich vor ihren Augen.

Ihr Herr Vater ſtand mit meinem Bruder in beſtändigem Geſchäftsverkehr in einem Verkehr, den man beinahe Freundſchaft, innigſte Freundſchaft nennen konnte. Ich wenigſtens bin überzeugt, daß mein Bru der auch nicht das geringſte Geheimniß vor Ihrem Vater hatte.

Sehr möglich, erwiderte Karl. Er hatte nicht einmal eine Ahnung von dem angedeuteten Verhält⸗ niſſe.Aber mein Vater iſt vor einem halben Jahre geſtorben.

Mein Bruder iſt ihm vorangegangen. Der junge Mann hielt es für angemeſſen, durch eine Bewegung ſein verſpätetes Beileid auszudrücken.Sie kannten den Freiherrn von Ruhdorf?

Nicht perſönlich. Wohl klang ihm der Name bekannt, aber er vermochte denſelben nicht mit einer

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