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breiteten Armen blieb ſie auf der Schwelle ſtehen.. er lebte noch!
„Marcel! Marcel!“
„Marie!“
Er bedeckte ſein Geſicht mit den Händen und fiel nieder: die Erſchöpfung und der Blutverluſt hatten ihn übermannt.
Als im März des nächſten Jahres die Bäume im Park zu Montjoye wieder mit lieblichem Grün ſich ſchmückten, kehrte auch der junge Herr des Schloſſes zurück— aber nicht jung und blühend, wie er es ver⸗ laſſen, ſondern gebeugt und vor den Jahren gealtert. Ein hartnäckiges Fieber, das, von der Wunde herrüh⸗ rend, ſich endlich auf die Nerven geworfen, hatte ihn auf das Krankenlager niedergeſtreckt und nach Beſeiti⸗ gung der ſchlimmſten Gefahr monatelang an das Zim⸗ mer gefeſſelt. Jetzt hatten ihm die Aerzte die mildere Luft ſeiner ſüdlichen Heimath jenſeit der Loire em⸗ pfohlen, damit er dort vollends geſunde. Auch der Vater ſehnte ſich nach dem einzigen Sohne; er würde zu ihm gekommen ſein, wenn nicht der heftigſte Gicht⸗ anfall ſeine Reiſe verhindert hätte. Mehr als alle dieſe Gründe, ſo laut und eindringlich ſie auch ſprachen,
war es der eigene Wunſch Marcel's, der ihn heimwärts Frenzel, Geheimniſſe. II. 13


