Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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Marquiſe nicht erwartet, daß ihre kleinen Liſten und Ränke aus dem hübſchen Vicomte von Montjoye ſo bald einen ſtillen Mann machen werden!

Noch nicht, ächzte Marcel und richtete ſich mit letzter Anſtrengung ſtraff in die Höhe.Heran!

Umſonſt bemühten ſich die Andern zu vermitteln; ſchon war der Chevalier, in der Ueberzeugung, daß es ihm nicht fehlen könne, wieder auf Marcel einge⸗ drungen. Da hatte die Sonne mit ſcharfem Strahl die Wolken ganz zertheilt und erfüllte das Zimmer mit einer ſtarken, blendenden Lichtfluth. Der Chevalier blin⸗ zelte mit den Augen, glitt aus und fiel in den Degen Marcel's.. Nicht ein Minute war ſeit der Verwun⸗ dung des Vicomte verfloſſen.. Und plötzlich, wie der glänzende Lichtſtrahl gekommen, erloſch er auch, als der Chevalier röchelnd in die Arme ſeiner Freunde ſank.

Es iſt aus, ſtöhnte er. Aus Mänteln und Decken, die man über einen Schemel breitete, machte man ihm eine Art Lehne für den Oberkörper.

Eine ſchöne Beſcheerung! Ich wollte ein Ge⸗ ſpenſt ſpielen, nun bin ich ſelbſt darüber zum Schatten geworden! Meine Gläubiger werden triumphiren. So lange ich keinen Heller hatte, war ich unverwundbar, und jetzt.. Wetter, man ſoll mit Amor nicht ſpaſſen!