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ſagte er darauf wohl zu Viktor’s Vater,„Sie können ſtolz auf ihn ſein— ritterliches Weſen ganz wie Murat! Wenn der Kaiſer noch lebte, der würde aus dieſem Viktor etwas machen... Reitergeneral, Marſchall, König... was weiß ich!“ Jetzt war das anders ge⸗ worden; nicht daß Weßbach in ſeinen alten Tagen in das ſchlimme Laſter des Geizes verfallen wäre, aber die ſtolze Seele Viktor's ertrug es nicht mehr, von einem Manne Wohlthaten zu empfangen, deſſen politiſche An⸗ ſichten und Schwärmereien für die Franzoſen er be⸗ kämpfte. So ſehr Weßbach die Franzoſen liebte, ſo verhaßt waren ſie Viktor. Um die Mißſtimmung zwiſchen Beiden auf den höchſten Punkt zu treiben, mußte Weß⸗ bach nun noch ein und ein anderes Mal ſeine Hinneigung zu ſocialiſtiſchen Träumen und Verſuchen verrathen, die Viktor in ſchroffer, abſprechender Weiſe als die Ein⸗ gebungen und Pläne von Narren und ehrgeizigen Be⸗ trügern behandelte. Auf ſeine eigenen Hilfsquellen ange⸗ wieſen, vermochte Viktor in ſeinem Stande nach ge⸗ wohnter Art nicht weiter zu leben: überall hätte er ſich einſchränken und aus dem glänzenden Cavalier vor den Augen ſeiner Kameraden zum Duckmäuſer werden müſſen. Zu einer ſolchen Entſagung fühlte er nicht die Kraft in ſich; er zog es vor, von dem Schauplatz ſeiner tollen und heiteren Jugend zu verſchwinden und auf dem


