Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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Schönheit der Landſchaft und der Abendſonnenglanz wiederzuſpiegeln: im Gegenſatz zu ihrem Gefährten, von deſſen hoher Stirn ein finſterer Schatten nicht weichen wollte, auch nicht, wenn ſeine Begleiterin eine Bemer⸗ kung zu ihm machte. Die Grüße der von ihrer Arbeit heimkehrenden Landleute, die von der Dame mit freund⸗ licher Neigung erwidert wurden, beachtete er kaum und griff nur zuweilen wie verdroſſen an ſeinen Hut. Kein Wunder, daß ihm die Bauern eine üble Nach⸗ rede hielten.An Dem werden wir einen ſchlimmen Herrn haben!Dem juckt der Hochmuth in allen Fingern, und er iſt doch nur ein armer Schlucker. Ach, was Habenichts! Bei dem Adel iſt die Regel, je fauler und je ärmer, um ſo hochmüthiger!Gott beſſere es, da war der Vater des gnädigen Fräuleins ein ganz anderer Mann.Nun, nun, Alter, es wird wohl auch mit Dem nicht ſo weit her geweſen ſein! Du kannſt jetzt klug reden, der Herr iſt lange todt. Ja wohl, lange, fünfzehn Jahre und darüber!Im Grunde, was kümmert's uns, wer da oben ſitzt? Und der Redner zeigte nach dem Schloſſe auf der Bergkuppe. Unſereins kommt doch nicht hinauf.Wer kann wiſſen? entgegnete ein Anderer zweifelnd.Stirbt plötzlich irgendwo ein reicher Mann und ſetzt Dich zum Erben ein...Ja ja, es geht wunderlich in

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