Teil eines Werkes 
2. Bd. (1871)
Entstehung
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der Welt zu. Stirbt da dieſer alte Weßbach und wer erbt das ſchöne Gut? Nicht der junge Herr oder das Fräulein, denen es doch eigentlich hätte zufallen ſollen, ſondern ein Fremder, ein Franzoſe, dieſer Herr Etienne Gérard...Mir gefällt er gar nicht, er hat etwas Heimliches.Ich laſſe ihn nicht ſchelten, er thut den Armen viel Gutes und iſt zu Jedermann freundlich. Du gönnſt ihm das Fräulein wohl eher, als dem jungen Herrn von Adlersheim?

Hin und wieder ging nun die Rede, wen von beiden Bewerbern die Leute nahmen die Werbung als ſelbſtverſtändlich an, ohne ſich zu kümmern, ob ſie in Wahrheit ſtattfinde das Fräulein mit Hand und Herz beglücken werde. Diejenigen aber, mit deren Schickſal man ſich ſo eifrig beſchäftigte, waren nicht in der Stimmung, das Geringſte für oder gegen die Prophezeihungen der Bauern zu thun. Die Verdroſſen⸗ heit ihres Begleiters hatte endlich auch das junge Mäd⸗ chen ergriffen. Der einſilbigen Unterhaltung, die ſich bisher mühſam fortgeſchleppt, war tiefes Schweigen ge⸗ folgt. Die Arme über einander geſchlagen ſtarrte er finſter vorr ſich hin. Ihm lachte die Landſchaft nicht entgegen, er ſah wie durch einen trüben, grauen Schleier. Neben traurigen Gedanken, die ſein Gemüth niederdrückten, mochte ihm auch ſeine Stellung an der Seite ſeiner