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tinens Stimme, ſo bacchantiſch, als ob ſie durch ihren Ruf die Töne der Muſik zu größerer Wildheit antreiben wollte. Nun verſtummt das Clavier eine Weile.. „Wie ſchön biſt Du!“ ruft Adolf. Er iſt aufgeſprungen, um ſie zu haſchen, zu küſſen.„Evos! Evoë!“ ſo ſcheint ſie ihn wieder lachend zum Flügel zurückzudrängen.
„Das Ende iſt der Tod!“ ſpricht Fehmar und reißt eine kleine Tapetenthür, die meinen Blicken bis⸗ her entgangen war, auf.
Welch' ein Anblick! Uns, die wir in der Thür ſtehen, gerad' gegenüber das blutige Haupt auf der Schüſſel, das Herodiasbild, in einem großen Spiegel aufgefangen! Mitten im Gemach, noch eben ſchwebend im Tanzſchritt und jetzt wie erſtarrt innehaltend, in einem grünen Sammetkleid mit goldenen Stickereien, dem nicht unähnlich, das auf dem Bild Herodias trägt, mit bacchantiſch aufgelöſtem, flatterndem, röthlichgol⸗ denem Haar und halb offenem Buſen, Cöleſtine! Mich deckt die mächtige breite Geſtalt Fehmar's zur Hälfte: der Hut iſt ihm vom Kopf gefallen, er hat das Aus⸗ ſehen einer Leiche, nur die Augen flammen. Er hebt den Arm, ſieht ſie die Waffe in ſeiner Hand? Sie wirft ihm einen Blick zu, einen dämoniſchen, ſiegesge⸗ wiſſen, halb frechen, halb umſtrickenden Blick..„Adolf! Adolf!“ ruft ſie dann und reißt den jungen Mann
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