Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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Jetzt nimmt er die Waffe zur Hand, dachte ich; würde ich Kraft genug haben, ſeinen Arm im ent⸗ ſcheidenden Augenblick zurückzuhalten?Wie laut ſchlägt Ihr Herz, ſagte er tonlos,meines iſt ganz ſtill. Prahlhans, murmelte ich im Stillen. Unweit von uns erklang ein Clavier, eine tolle Polka aus einer Poſſe Offenbach's wurde geſpielt. Dieſe Klänge, von einem fröhlichen Gelächter unterbrochen, leiteten uns weiter, am Himmel mochte eine Wolke über den Mond gehen, vor uns und um uns herrſchte Dunkelheit.

Was nun geſchah, wird ſich niemals in alle Einzel⸗ heiten aufklären laſſen. Keiner der Betheiligten war in der Lage und Stimmung, einen ruhigen Beobachter abzugeben. Fehmar, mit der Einrichtung der Wohnung auf das Genaueſte bekannt, noch von der Zeit her, in der er der begünſtigte Liebhaber Cöleſtinens geweſen, hatte geräuſchlos eine Thür geöffnet: wir befanden uns in einem kleinen, zierlich eingerichteten Gemach: ein dichter weicher Smyrnaer Teppich dämpfte unſere Schritte. Eine Ampel, in einem mattgeſchliffenen röth⸗ lichen Glaſe, verbreitete ein mildes, wohlgefälliges Halbdunkel. Es war doch, als ob man Jemand er⸗ wartete. Nebenan klang das Clavier, klangen jetzt auch Caſtagnetten, die Schritte einer Tanzenden Und dann eine Stimme..Evoë! Evoé! Es war Cöleſ⸗