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Mein Erſtaunen wuchs, als er eine Seitenthür im
Hofe öffnete und eine dunkle Hintertreppe hinanſtieg.
Wollte er ſich mir entziehen? Ich blieb ihm dicht auf den Ferſen. Auf dem erſten Abſatz der Treppe hielt er an, eine Thür lag uns gegenüber, er hatte den Schlüſſel dazu. Ein ſchmaler Corridor mit Schränken an den Wänden nahm uns auf, durch ein kleines Fenſter, das in der Höhe der einen Wand angebracht nach dem Hofe ging, fiel ein ſchwacher Schimmer des Mondes. Einmal in dieſem Gange, ergriff mich eine Beängſti⸗ gung, die mir die Schweißtropfen auf die Stirn trieb, und eine Erinnerung, die noch zur Vermehrung des
Schauers beitrug. Dieſer Corridor hatte zu unſerer
Wohnung gehört, wie oft hatte ich hier Verſteckens ge⸗ ſpielt oder mich mit dem Hunde gejagt! Hier ſchwebte, als es aus dem Billardzimmer vertrieben worden, das blutige Haupt auf und nieder. Ich ging hinter Fehmar, um jede ſeiner Bewegungen beſſer beobachten zu können. Wenn das Mondlicht im Vorüberfliehen die lange Ge⸗ ſtalt in dem weißen Mantel ſtreifte, der, von der Schulter herabgefallen, auf den Dielen nachſchleppte, war der Eindruck in der That ein geſpenſterhafter. Mein Herz
ſchlug hörbar, mein Athem ging heftig. Plötzlich ſtand
er ſtill, den Kopf vorgeſtreckt, wie Einer, der in die Ferne horcht, er machte eine Bewegung nach ſeiner Taſche.


