Herrn von Blacha mit einem faſt vorwurfsvollen Blicke an, als ob er ſagen wollte: warum haben Sie mir das gethan? Einmal aber im Kreiſe der Damen, von ihren Bitten und Fragen beſtürmt, gewann er ſeine Ruhe und Sicherheit bald wieder; noch einmal ließ er ſein Auge über das kalte und ſtolze Antlitz ſeiner Braut hingleiten, die allein von allen wortlos und gleichgültig am Tiſche ſtand, als kümmere ſie dieſer Schmuck, ſeine Geſchichte und derjenige, der ſich anſchickte, ſie zu erzählen, ſo wenig als ein Abenteuer auf einem anderen Stern; dann ſagte er in jener be⸗ ſcheidenen und doch feſten Weiſe, die ſein ganzes Auf⸗ treten in dieſer adelsſtolzen Geſellſchaft bisher wie mit einem demantnen Schilde gegen jeden Angriff ge⸗ ſchützt und ihm zugleich eine gewiſſe Anziehungskraft verliehen:„Erſtaunen Sie nicht, meine verehrten Damen, wenn Ihnen meine Geſchichte wie ein Mär⸗ chen erſcheint. Sie glauben es mir gern, ich trage keine Schuld daran, ich bin nichts weniger als ein Poet. Das Land, aus dem der Schmuck ſtammt, bereitet Sie ſchon auf die Romantik vor. Ich kaufte ihn in Prezioſa's Vaterland, in Ma⸗ drid...“
„In Madrid!“ riefen einige der Damen.
„Doch nicht aus der Hand und mit der Prophe⸗
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