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herausfordernder Weiſe beim Abendtiſch auf die baldige Standeserhöhung Herrn Albert Römer's angeſpielt wurde, hatte dieſer entgegnet: er würde ſie noch lebhafter und eifriger wünſchen, wenn er dadurch dieſem edlen Kreiſe näher zu treten hoffen dürfte, etwas, was er jedoch nicht glaube, da er ja in dieſem Hauſe auch das bürger⸗ liche Verdienſt ſo hoch geſchätzt ſähe und er hatte dabei mit einer vielſagenden und anmuthigen Handbe⸗ wegung auf die Bilder an den Wänden und die reiche Bibliothek des Grafen hingedeutet. Graf Waldhelm war als Sammler in der ganzen Provinz bekannt, Manche behaupteten ſogar, daß ſeine zerrütteten Ver⸗ mögensverhältniſſe ſich von dieſen koſtbaren Liebhabe⸗ reien herſchrieben; von dieſem Geſichtspunkt aus erhielt Albert's Aeußerung noch den Duft feinſter Ironie. Die Unterhaltung während des Abendmahles, die zu⸗ erſt nur wie ein dünnes Bächlein dahingefloſſen, ge⸗ wann allmählig an Kraft und Stärke, ſogar an Friſche und Munterkeit. Vor Allem war Hans von Hochberg in ausgezeichneter Laune. Er wußte die drolligſten Geſchichten zu erzählen, durch ſcherzhafte und gefällige Trinkſprüche die Heiterkeit immer wieder zu erwecken, und dem Ruf eines vortrefflichen Geſellſchafters und Kavaliers, den er ſchon lange genoß, aufs neue Ehre zu machen.


