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mehr die Dienerſchaft des Hauſes erſtaunliche, freilich auch ſehr unglaubwürdige Dinge zu erzählen. Denn was offen der Welt vorlag, war doch nur dies, daß der junge Kaufherr und die ſtolze Gräfin ſeit einem halben Jahre verlobt waren, öfters Briefe mit ein⸗ ander wechſelten und ſich, dem äußeren Schein nach, mit gutem Anſtande in ihr Schickſal gefunden hatten. Dies wenigſtens der Gräfin zu verſüßen, wurde von ihren Verwandten verſichert, daß der Kaufherr und Fabrik⸗ beſitzer, bei einer bevorſtehenden Feſtlichkeit in der fürſtlichen Familie des Landes, wegen ſeiner Ver⸗ dienſte um die vaterländiſche Induſtrie in den Adels⸗ ſtand erhoben werden ſollte.
Das ganze Haus des Grafen Waldhelm, Freunde und Verwandte, die ſich zur Feier der Hochzeit einge⸗ funden, und noch mehr die Diener, von dem alten Haushofmeiſter, der ſchon unter dem Vater des Grafen ſein Amt verwaltet, bis zu den Küchenmägden hinab, hatten der Ankunft des Bräutigams voll Erwartung und Unruhe entgegengeſehen. Um ſo erſtaunter waren ſie, als nichts in der Perſönlichkeit und in dem Auf—⸗ treten des Kaufherrn zu irgend welchen Bemerkungen der Gunſt oder Ungunſt Anlaß gab.
Herr Albert Römer war weder ſchön noch häß⸗ lich, weder groß noch klein, man konnte nicht einmal
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