Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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Wie unſer guter Engel, ſagte die Großmut⸗ ter oft, ſind ſie uns erſchtenen, lieber Graf. Wer ſollte fuͤr uns denken, fuͤr uns handeln, waͤren ſie nicht gekommen!

Wirklich ſahe ſie ſich mit ihrer Enkelin um ſo verlaſſener, als Frau von Harvllle ſchon ſeit einer Woche in Paris war, und uͤber das Un⸗ gluͤck ihres Hauſes voͤllig unwiſſend, in ganz an⸗ dern Vorſtellungen und Plaͤnen lebte. Auch der Baron konnte ſeine alte Freundin nicht ereilen. Noch einmal hatte ſein tapfrer Arm ſich pruͤfen und eine Wunde daran tragen ſollen. Er litt daran, und mußte zur Zeit noch die aͤrztliche Huͤlfe in Arranches nachſuchen.

Dem Grafen uͤberkam demnach die ſchwere und ſchoͤne Pflicht, das eigne Herz zu uͤberwin⸗ den, um andrer zu ſchonen. Er uͤbernahm viel. Cecilia ſollte er zur Gruft geleiten! Er vermochte es uͤber ſich. Sie ward in ei⸗ nem Kloſter, unweit der alten Truͤmmer von Jumisége einſtweilen beigeſetzt. Die Vicomteſſe wollte ihr eine Kapelle im Angeſicht des Felſens, der beiden Liebenden erbauen. Dominique be⸗