Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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Jeder tiefere Seelenſchmerz, faͤllt zuerſt betaͤubend auf den, welchen er trifft! Es iſt der Schlag des Gewitters, den die Erdenſtoffe lange bruͤten, ehe wir es ſehen. Und wenn die Elemente des Daſeins ſich endlich auf unſer Haupt entladen, wenn die ſtaͤrkere Gewalt dem Sterblichen ſeine Ohnmacht zeigt, ſo begreift er es nicht. Er iſt nicht mehr er ſelbſt. Das Kind des Ungluͤcks, ſcheint auch ein Kind des Zufalls. Willenlos, zuſammengebrochen, dumpf und aͤngſtlich, athmet er unter der Hand, die auf ihm liegt, die er noch nicht vertrauend faſ⸗ ſen, an die er ſich nicht aufrichten kann.

So qualmt der Funke, den ein Blitz ent⸗ zuͤndet, und ſchwaͤrzt und dunkelt die Huͤlle die ihn verſchließt, bis der Hauch von außen ihn trifft, und er auf eigne Windesfluͤgel ſich erhebt.

Dominique begriff ſein Geſchick auch lange nicht. Doch wie haͤtte er laͤnger an ſich denken koͤnnen, warf er einen Blick auf die ungluͤ ck⸗ liche Vicomteſſe, auf Agnes, die ſo jung noch den herbeſten Schmerz der Trennung erfahren ſollte.

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