Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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draͤngte die Herzen der Eingeborenen zu einan⸗ der. Aller Haß ſchlief, Alphonſe ward innig von denen beweint, die ſich als unſchuldige Werkzeuge ſeines Todes anklagten. Anders war es mit Dominique. Er konnte keine einzige Thraͤne vergießen. Die Natur drohete, dem ſtummen Grame zu erliegen.

Man ward deshalb immer verlegener, wie man ihn von dem todten Koͤrper trennen ſolle? Vernier unternahm es endlich, ihn durch den Aublick der Brieftaſche des Marquis, und ei— ner goldenen Kapſel mit einem Portrait, wel⸗ ches jener beides auf der Bruſt getragen hatte, aus ſeiner ſtumpfen Hingebung zu reißen.

Kaum hielt auch Dominique dies traurige Vermaͤchtniß in Haͤnden, als ein ungeſtuͤmes Schlagen des Herzens die Qual unertraͤglicher Beklemmung in ihm auf den hoͤchſten Gipfel trieb, und ein leiſer Schrei uͤber ſeine Lippen drang. Er warf ſich uͤber Alphonſe hin, und benetzte ihn mit heißen, immer ſtaͤrker hervor⸗ quillenden Thraͤnen.

Kommt, lieber Herr, ſagte Vernier feſt,