Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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fremd, wie die Schauer vor dem unſichtbar Ge⸗ heimnißvollem.

Beide Freunde waren mechaniſch zu einer der Fenſterwoͤlbungen getreten. Stumm an die Mauerpfeiler gelehnt, ſahen ſie in die Kapelle hinein. Dominique ſuchte mit unausſprechlicher Unruhe den Sarg ſeines Vaters. Alles war hier verruͤckt, in Unordnung gerathen. Es war zu dem ſo dunkel drinnen, daß man wenig un⸗ terſchied.

Alle Erinnerungen, rief Alphonſe, in des Grafen Seele leſend, alle ſinken undeutlich und verworren in die Gruft der Zeit zuruͤck. Glaube mir, ſo foll es ſein! Vorwaͤrts, unaufhalt⸗ ſam vorwaͤrts, wird das Menſchengeſchlecht gedraͤngt. Nur der ſchaffende Gedanke iſt von goͤttlicher Natur!

Ich mag hier am wenigſten mit Dir ſtrei⸗ ten, laͤchelte Dominique wehmuͤthig. Dein eig⸗ nes Herz ſtraft Deiner Philoſophie ohnehin Luͤgen. Du fuͤhlſt recht gut, was es mit dem Vorwaͤrts iſt, wenn dem Auge der Ruͤckblick

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