Teil eines Werkes 
3. Th. (1824)
Entstehung
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deſſen Wangen mit warmen Noth gefaͤrbt, ſein tiefes Auge gluͤhte in dunklem Glanz, die ſchoͤ⸗ nen Augenbraunen zogen ſich ernſt hinauf. Acht⸗ los fuhr die Hand durchs Haar, die krauſen Wolken von der Stirn zu wiſchen, ungeordnet, wild vielleicht, doch anmuthig fielen die ſchwar⸗ zen Locken ſeitwaͤrts uͤber die Schlaͤfe. Das dumpfe Nahen eines großen Geſchicks, Beſorg⸗ niß, wie es ſich geſtalten? was es zernichten? woran es ſich vergreifen werde? im Wiederſtreit mit dem friſchen Jugendtriebe, das Unheil ab⸗ wenden, den ſchwirrenden Pfeil mit vorgehal⸗ tenem Schilde auffangen zu koͤnnen, es hauchte eine Seele in dieſe Zuͤge, es durchzuckte, hob und verſchoͤnerte die Geſtalt des Juͤnglings in einem Maaße, daß die Lippen des Barons ſich immer laͤchelnder theilten, und Camille verlegen uͤberraſcht, ein Paar Schritt zuruͤcktrat, den feinen Arm, mitſamt dem rundem Hute, den er in der Hand hielt, raſch und faſt gewaltſam in die Hoͤhe hob, indem er lauter, als er es ſich ſonſt erlaubte, rief: Mein Ehrenwort, ich wuͤn⸗

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