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warf ſie ſich erſchoͤpft in den naͤchſten Seſſel, indem ſie mit tiefer, vor Zorn ſtockender Stimme, zu Aubin gewendet, ſagte: Geht, ich will allein bleiben.
Waͤhrend dies auf einer Seite des Schloſ⸗ ſes vorging, ward die Vicomteſſe durch die ſehr unerwartete Ankunft des Grafen uͤberraſcht.
Ohne ſich zuvor melden zu laſſen, trat er, in Begleitung des Barons, zu ihr ins Zimmer.
Ich kann es nicht ertragen, ſagte er, in ſichtlicher Unruhe auf ſeine alte Freundin zu⸗ eilend, ich kann es nicht ertragen, von Ihnen mißverſtanden zu werden. Sein Auge verfin⸗ ſterte ſich. Er heftete einen feſten, fragenden Blick auf ſie; und als ſich die innere Erſchuͤt⸗ terung unter froſtigem Ernſt bei ihr verbarg, ſie halb vom Stuhle aufſtehend, ſteif, faſt ab⸗ wehrend gruͤßte, rief er ungeduldig: Beim Himmel, es iſt zu viel, des Verraths und der Heuchelei zugleich beſchuldigt zu werden! Gott weiß es, ſetzte er hinzu, indem ſeine verletzte Seele ein blaſſes Zornesroth uͤber die gefaltete


