Teil eines Werkes 
2. Th. (1824)
Entstehung
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kang und hart. Auf einem lautem Schrei, den ſie im Stuhl zuruͤckſinkend, ausſtoͤßt, ſtuͤrtzt ihr Gemahl herzu. Er findet ſie ohnmaͤchtig dalie⸗ gen, eine Unbekannte neben ihr, die bei ſeinem Eintritt das Zimmer verlaͤßt. Beide ſchworen darauf, dies erlebt und geſehen zu haben. Ihr Vater beſtritt es niemals, ſtimmte uͤberall nicht in die Unterhaltung ein. Auf meine weitere Fragen, uͤber den Zuſammenhang dieſes Fami⸗ lienſpuks, der Vielen zu Geſicht gekommen ſein ſoll, habe ich niemals etwas Genuͤgendes er⸗ fahren. Allein, das er exiſtire, gab man noth⸗ gedrungen zu.

Ich laſſe die Sache dahingeſtellt ſein! Doch auch ohne geheimnißvolle Erſcheinung mag der Marquis ſeinem Untergange nicht allzufern ſein. Er ſpielt ein gefaͤhrliches Spiel. Der naͤchſte Wurf des Schickſals wird den Ausſchlag geben! Sie, lieber Dominique, koͤnnen ihn nicht retten. Bewahren Sie ſich ſelbſt in der Stellung, die Sie zu behaupten, durch die heiligſten Verpflich⸗ tungen aufgefordert werden.

Clemens Aigrim.